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10 Jahre JEP: Info für Presse & Interessierte
09.12.2009


10 Jahre JEP: Jugendträume wurden Wirklichkeit

12. Dezember 09: 10 Jahre Jugendentwicklungsplan (JEP)

Die Info für Presse & Interessierte findet sich unter "weiterlesen"




10 Jahre JEP: Jugendträume wurden Wirklichkeit

12. Dezember 09: 10 Jahre Jugendentwicklungsplan (JEP)


10 Jahre liegen  zwischem dem 12. Dezember 2009 und dem 9. Dezember 1999. 10 Jahre, in denen sich die Jugendarbeit in der Stadt Ansfelden kräftig entwickelt hat. 10 Jahre, die am 12. Dezember ab 19.30 Uhr in der Jugend.Kultur.Box shelter (Freindorf) gefeiert werden.

Seit dem 9. Dezember 1999 ist Ansfelden nicht mehr, wie die Stadt vorher war. An diesem Tag wurde im Gemeinderat der Jugendentwicklungsplan (JEP) beschlossen. Mit dieser Initialzündung ging ein Ruck durch Stadt, Politik & junge Menschen. Mit viel Engagement, Elan, Visionen & Begeisterung haben sich hunderte Jugendliche & jugendbewegte Erwachsene an der Umsetzung des JEP beteiligt. Pläne wurden geschmiedet, Hürden  genommen, junge Ideen verwirklicht.

Heute - 10 Jahre später: Jugendträume sind durch gemeinsame Kraftanstrengungen Wirklichkeit geworden. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Projekten konnten Jugendliche ihren Interessen nachgehen und ganz sie selbst sein. Angebote und Einrichtungen für junge Menschen wurden Wirklichkeit: das Jugendbüro wurde initiiert, der Jugendtreff One Nation und dessen Nachfolger ECHO in Haid eröffnet, die Jugend.Kultur.Box shelter in Freindorf geschaffen, der Jugendtreff cheers in Nettingsdorf ausgebaut und Streetwork erweitert.

Während es nach Beschluss des JEP Anfang des Jahres 2000 neben dem ambitionierten Plan ein Budget von ATS 100.000,- (rund € 7.000,--) gab, ist die Offene Jugendarbeit heute neben dem sozialen Faktor auch ein wirtschaftlicher. Mittlerweile sind 8 hauptberuflich beschäftigte Jugendarbeiter/innen (mit insgesamt 225 Wochenstunden = fast 6 Vollzeitbeschäftigte) und ein Praktikant in der Ansfeldner Jugendarbeit beschäftigt. Diese sind im Jugendbüro, in den Jugendtreffs und bei Streetwork tätig.

12. Dezember: Das Fest

10 Jahre JEP sind Grund genug, einmal innezuhalten und zu feiern. Am 12. Dezember findet dieses bunte Geburtstagsfest in der Jugend.Kultur.Box shelter statt. Bei diesem Fest kommen Weggefährt/innen dieser 10 Jahre zu Wort (engagierte Jugendliche, Jugend- und Stadtverantwortliche), Künstler/innen, die mitgewirkt haben geben sich ein jugendkulturelles Stell-Dich-Ein (Silk, Napalm Quintett, TrendRapper ...), eine Riesengeburtstagstorte wird kredenzt, ein Punschstand sorgt für warme Herzen, ein "Best of 10" (Videos, Projektionen, Fotos) weckt Erinnerungen & DJ "New City Punk" sorgt für den stimmigen Geburtstags-Party-Sound. Grundsätzlich stehen bei diesem Fest das Wiedersehen mit alten Freund/innen & das Kennenlernen von neuen Leuten im Mittelpunkt.
Da Menschen aller Ansfeldner Stadtteile bei diesem Fest willkommen sind, gibt es einen kostenlosen Shuttle-Service zur Party hin und in den eigenen Stadtteil zurück. Infos gibt es auf www.jep.at

Für Bürgermeister Walter Ernhard waren diese 10 Jahre ebenfalls durchaus eine bewegende Zeit: "Als Weggefährte von Anfang an habe ich mir immer eine Dynamik in der Jugendarbeit der Stadt gewünscht. Mit unzähligen Angeboten und der Schaffung von zielgerichteten und kompetenten Jugendeinrichtungen konnten wir viele Jugendträume verwirklichen und weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrnehmbare Akzente setzen. Ich wünsche mir, dass diese Dynamik bleibt und wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter am Puls der Zeit bleiben."


10 Jahre JEP im Kurzabriss:

1999: Während des ganzen Jahres arbeiten Jugendliche, Multiplikator/innen, Politiker/innen und Stadtamt am Jugendentwicklungsplan, der am 9. Dezember im Gemeinderat beschlossen wird.
2000: Das Jugendbüro wird eröffnet, der Jugendkoordinator Günter Kienböck tritt seinen Dienst an und der erste Jugendtag findet statt. Die erste "new generation" erscheint (damals hieß sie noch "NoName").
2001: 1.300  Unterschriften werden für "Damit aus Jugendträumen Jugendräume werden" gesammelt und am Jugendtag vor über 1000 Besucher/innen Bürgermeister und Jugendstadtrat überreicht. Rasch machen diese Nägel mit Köpfen, noch in diesem Jahr werden im Gemeinde-rat Jugendtreffs beschlossen. Ansfelden erhält den Preis "Jugendfreundlichste Gemeinde in Oberösterreich".
2002:. In Haid wird (in Kooperation mit dem Verein I.S.I.) der Jugendtreff "one nation" eröffnet. Das legendäre Breaker-Battle "Aut to Funk" findet erstmals statt und sorgt in der Hip Hop-Szene über Österreichs Grenzen hinaus für Aufmerksamkeit.
2003: In Nettingsdorf wird in Kooperation von Diözese und Stadt der Jugendtreff ausgebaut und eine Jugendarbeiterin im "cheers" angestellt.
2004: Streetwork wird auf 3 Personen ausgebaut, damit es mehr Ansprechpersonen für Jugendliche auf öffentlichen Plätzen gibt.
2005: Die Jugend.kultur.box shelter wird im Oktober eröffnet. Ein Job-Coaching-Projekt für Jugendliche wird erarbeitet, schlägt ein und hat Vorbildwirkung für ähnliche Projekte außerhalb der Stadt. Mit der Kampagne "Nein zu 160 auf der Autobahn" legen sich Ansfeldner Jugendliche und Jugendarbeit mit dem damaligen Verkehrsminister an.
2006: Eine große Jugendstudie wird gemeinsam mit der Universität Linz in Ansfelden durchgeführt. Die sogenannte Zukunfts-Tour findet statt, dabei diskutieren Jugendliche und interessierte Erwachsene Ergebnisse und Anliegen für die Zukunft.
2007: Jugendtage unter dem Motto "Respect" machen diesen zum Thema. Die lange Nacht der Jugendtreffs findet statt. Eine Fülle von Veranstaltungen beleben das shelter.
2008. Das "One Nation" in Haid muss wegen Verkaufs des Gesamtareals schließen. Der Jugendtreff-Betrieb wird provisorisch in das Jugendbüro verlegt. Davor gibt es noch den Kinder- und Jugendrechtepreis des Landes für "Islamisches Zuckerfest & christliches Weihnachten unter einem Dach."
2009: In Haid wird der neue Jugendtreff "Echo" eröffnet. Die Öffnungszeiten im ECHO und der Jugend.Kultur.Box shelter werden mit Hilfe von zusätzlichem Personal (zusätzliche 60 Wochenstunden) erweitert. Die Jugendarbeit in Nettingsdorf wird mit 5 zusätzlichen Wochenstunden erweitert.

Das sind beispielhaft ausgewählte Highlights aus 10 Jahren Jugendentwicklungs-plan (JEP). Viele Köpfe und Hände - quer durch alle Altersschichten und Bereichen (Jugend, Politik, Amt, Vereine, Jugendarbeit) haben mit-gewirkt und die Geschichte des JEP's zu einer gelungenen gemacht.

10 Jahre JEP: Das Fest
12. Dezember, ab 19.30 Uhr, Jugend.Kultur.Box shelter
Eintritt frei, Infos: www.jep.at
Eine Co-Produktion von:Jugendbüro Ansfelden, Jugend.kultur.box shelter, Jugendtreff cheers, Jugendtreff Echo, Streetwork Linz-Land


Weitere Informationen: 0664/15 13 830 oder 0664/93 57 306

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